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Ratgeber: Herren Laufbekleidung, Funktionskleidung & Co.

Männer spüren beim Laufen Lebendigkeit und Freiheit - unabhängig von Wind und Wetter. Egal wie die äußeren Umstände sind, egal ob die Sonne brennt oder ein eisiger Wind um den Kopf weht: Mit der richtigen Funktionskleidung können die Herren der Schöpfung beim Laufen immer ihr Ding durchziehen.

Mann in Marken Laufbekleidung für Herren

Man(n) hält sich fit durch Joggen - am besten mit Marken Laufbekleidung (© INTERSPORT)


Gute Laufbekleidung kaufen: Darauf musst Du achten!

In unserem großen Laufbekleidungsratgeber für Herren erfährst Du alles, was Du über gute Laufklamotten, Kompressionskleidung etc. wissen musst. Passform, Material, Sitz? Wir haben alle Antworten auf die gängigen Fragen!

Auf dieser ersten Seite unsers Laufbekleidung-Ratgebers für Männer beleuchten wir die Vorteile von Funktionskleidung für Läufer. Wer richtig joggen gehen will, der benötigt die passende Kleidung dafür - allein mit Laufschuhen ist es nicht getan.

Lauf-Equipment im Detail: Was können Laufjacke, Funktionsshirt & Co. wirklich und wo liegen die Unterschiede? Fragen wie diese beantworten wir Dir entweder persönlich oder auf der zweiten Seite unseres Ratgebers für Herren-Laufbekleidung.

Unser Team von von begeisterten und erfahrenen Läufern steht Dir liebend gerne mit Rat und Tat zur Seite. Besuche uns in unseren Sporthäusern in Grünwald und Unterhaching bei München. Du kannst uns aber natürlich auch einfach anrufen oder eine Mail schreiben. Wir beraten Dich in allen Belangen des Laufens.

Hinweis: Falls Du deine Freundin fürs Laufen begeistern willst, legen wir Dir unseren Ratgeber für Damen Laufbekleidung ans Herz.

Laufkleidung für Männer: Das kann sie!


Warum brauchen Männer Funktionskleidung?

Ganz einfach: Weil unpassende Kleidung beim Laufen stört: Material und Schnitt deiner Herren-Laufkleidung tragen ganz entscheidend dazu bei, ob die Runde nach dem Feierabend zum Auspowern taugt oder ob Du genervt statt entspannt wieder zu Hause ankommst. Kratzende Stoffe, die bei jeder Bewegung reiben, unelastische Hosen, die die Bewegungsfreiheit massiv einschränken oder Baumwoll-Shirts, die nach den ersten Kilometern mit Schweiß vollgesogen sind: So vergeht einem schnell die Lust am Laufen. Funktionskleidung dagegen rüstet Dich von Kopf bis Fuß mit hochfunktionalen Teilen für die Runnung-Runde aus - für mehr Spaß, mehr Leistung und mehr Motivation.

Was kann Funktionskleidung für Läufer?

Kälte, Hitze, Schweiß und Wind: Funktionskleidung ist vielen Belastungen ausgesetzt und wird mit dem Ziel entwickelt, die maximale Perfomance herauszuholen.

  • Multifunktionalität

    Funktionsshirts, Laufhosen & Co. überzeugen deswegen mit einer ganzen Reihe von ausgeklügelten Technologien und High-Tech-Stoffen. Kein Wunder, muss sie doch in Teilen fast Widersprüchliches leisten: Wind- und wasserdicht soll sie sein, aber trotzdem atmungsaktiv. Im Sommer soll sie den Körper kühlen, im Winter wärmen. Generell gilt: Gute Funktionskleidung hält den Körper auf der richtigen Betriebstemperatur - so sparst Du Energie, die Du dann ins Laufen stecken kannst. Außerdem sinkt das Verletzungsrisikio: Denn ausgekühlte Muskeln und Sehnen krampfen leichter beziehungsweise sind anfälliger für Zerrungen.
  • Klimaregulation

    Neben dem Wetterschutz bringt Funktionskleidung noch den wichtigen Aspekt der Klima- und Temperaturregulation. Sie behindert die Wärmeabgabe des Körpers nicht. Das Material schließt die Haut nicht ab und staut die Hitze nicht. Stattdessen kann dank der Atmungsaktivität ein Luftaustausch stattfinden. Gute Laufkleidung transportiert den Schweiß schnell weg von der Haut, so dass Du unterwegs stets ein angenehm trockenes Gefühl hast und nicht im eigenen Saft stehst. Im Winter wie im Sommer ist es wichtig, dass Shirts und Hosen schnell trocknen.
  • Passform

    Mache bei der Passform keine Kompromisse! Enge Lauftights bieten den Vorteil, dass Du Dich nicht im Stoff verheddern kannst - außerdem verhindern sie dank ihrem straffen Sitz, dass Scheuerstellen entstehen. Flache Nähte sind ein zusätzliches Komfort-Plus und beugen Hautirritationen vor.
  • Gewicht

    Von Vorteil sind bei Herren-Laufkleidung auch immer leichte Materialien, damit Du nicht unnötigen Ballast mit Dir herumschleppen musst. Manche Stoffe sind mittlerweile sogar so ausgefeilt, dass sie Gerüche neutralisieren können.
  • Optik

    Wenn die Laufkleidung dann noch optisch etwas bietet, modisch daher kommt und nicht nach fünf Durchgängen in der Waschmaschine den Geist aufgibt, dann kann es richtig losgehen mit dem Lauftraining!

Laufen bei Wind & Wetter: Keine Kompromisse!

Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Dieser Allgemeinplatz gilt auch fürs Laufen. Wind und Regen müssen deine Joggingrunde nicht zu einem Spießrutenlauf machen. Gute Laufkleidung nämlich schafft den Spagat, Feuchtigkeit von innen nach außen zu transportieren, gleichzeitig Nässe von außen wie Regen aber nicht nach innen dringen zu lassen. Gleiches gilt für Wärme: Sie lässt genug Körperwärme nach außen, damit es nicht zum Hitzestau kommt, aber keine Kälte nach innen.

Gegen Wind und Regen kommst Du also ganz leicht mit langen Laufhosen, einem Longsleeve-Shirt oder T-Shirt und bei Bedarf einer Windstopper-Jacke an.


Laufbekleidung für Herren


Laufen zu jeder Jahreszeit: Keine Ausreden mehr!

Im Sommer, wenn die Sonne vom Himmel brennt, brauchen wir luftige Laufkleidung, die im Idealfall sogar eine kühlende Wirkung hat. Hier gilt: Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsaufnahme sind Pflicht! Enge Kleidung wärmt eher - es darf also im Sommer ein etwas weiterer Schnitt sein. Clevere Details wie Belüftungsschlitze und Mesh-Einsätze bringen kühle Luft direkt an die Haut. Du willst auf keinen Fall deine Leistungsfähigkeit wegen zu warmer Kleidung beeinträchtigen. Denn schwitzen wirst Du so oder so. Manche Läufer greifen zu besonders luftigen Netzhemden (Singlets), wenn die Temperaturen über 25 Grad klettern.

Einige Materialien bieten außerdem Schutz vor UV-Strahlen. Für untenrum wählst Du Laufshorts oder Lauftights - ganz nach deinen persönlichen Vorlieben. Achte darauf, dass die Materialien schnell trocknen.

An kalten Tagen gilt das Zwiebelprinzip: Mehrere Kleidungsschichten übereinander gezogen können nicht nur die Funktionalität der einzelnen Stücke verbessern, etwa den Abtransport von Schweiß nach außen. Sie schließen außerdem Luft ein, die eine optimale Wärmeisolation bietet. So kühlst Du nicht aus. Generell gilt: Lieber eine Schicht mehr, die Du ablegen kannst, als ein zu warmes Kleidungsstück. Das Zwiebelprinzip bringt Flexibilität.

Die unterste Schicht des Zwiebellooks bildet gute Laufunterwäsche aus Funktionstextilien oder Merinowolle. Ihre Aufgabe: Den Schweiß aufzunehmen und die Haut trocken zu halten. Laufunterwäsche für Männer gibt es mit kurzen und langen Ärmeln, in normaler Ausrüstung, aber auch als gefütterte Thermo-Variante für besonders beißende Kälte.

Darüber trägst Du als mittlere Schicht ein Laufshirt oder ein leichtes Longsleeve - je nach persönlicher Präferenz. Auch diese gibt es als Thermo-Varianten. Eine lange Laufhose hat den Vorteil, dass sie die deine Muskeln warm hält und die Feuchtigkeit weiter nach außen trägt. Du kannst Lauftights ganz easy über Laufunterwäsche ziehen - die Winterausstattung dieser Laufleggins kommt oft mit angerautem Inneren, um besser zu wärmen. Bei Bedarf ziehst Du als äußerste Schicht eine Laufjacke drüber, um Dich gegen Wind und Regen zu schützen. Du hast hier die Wahl zwischen Softshelljacken, Regenjacken und richtigen Windstoppern.

Extra-Tipp: Im Winter bleibst Du auch bei klirrender Kälte warm, wenn Du Kältebrücken schließt: Gerade über den Kopf verlierst Du massiv Energie. Investiere also in eine gute Laufmütze, es lohnt sich!

Achte bei aller Funktionalität auch immer auf das Gewicht: Gute Herren-Laufkleidung ist leicht!


Laufbekleidung für Anfänger: So fällt der Start leicht

Anfänger brauchen vor allem eines: Motivation, um durchzuhalten! Ist ihre Laufbekleidung bequem, komfortabel und modisch, sind die ersten Schritte für eine erfolgreiche Laufkarriere bereits getan. Funktionale Laufklamotten sorgen für einen ausgeglichenen Wärmehaushalt: Du fühlst Dich wohl und fit, weil nichts kneift und spannt, und hälst entsprechend länger durch.

Unser Expertentipp: Da Du als Anfänger die Runde nicht komplett durchlaufen wirst, sondern in Intervallen auch Gehpausen einlegst, kannst Du schneller auskühlen als ein routinierter Läufer. Hier kannst Du gern zu etwas wärmerer Kleidung greifen, um in den Pausen nicht zu frösteln.


Laufbekleidung für Männer

Laufen macht Spaß: Vor allem bei Sonnenschein & in netter Gesellschaft (© Intersport)


Leistung + Wohlfühlfaktor: Diese Materialien machen den Unterschied

So natürlich und angenehm Baumwolle oder Naturfasern auf der Haut liegen: Für beste Laufperformance dürfen es gerne hochfunktionale High-Tech-Stoffe sein. Die Fasern von Baumwolle saugen sich schnell mit Schweiß voll, der Stoff quillt auf und klebt danach unangenehm auf der Haut: Das macht sie zu einem regelrechten Feind des Läufers.

Synthetikfasern wie Polyamid, Polyester, Elasthan und Viskose bieten ein deutlich besseres Feuchtigkeitsmanagement, da der Schweiß im Gewebe bleibt und nicht tief in die Faser dringt. Dazu kommt seine hohe Elastizität: Diese Kombination bedeutet optimalen Tragekomfort auch auf langen Runden. Dazu kommt das leichtes Gewicht. Sollte Dir deine Laufkleidung sprichwörtlich stinken, achte beim nächsten Kauf auf eine hochwertigere Qualität. Materialien von Markenherstellern sind ausgeklügelter, auf dem neuesten Stand der Technik und binden Gerüche besser. Außerdem gibt es Gewebe, die mit Silberionen durchzogen sind uns so ebenfalls Gerüche neutralisieren können.

Mehr Performance oder Marketing Gag: Was kann Kompressionskleidung?

Bessere Performance und schnellere Regeneration: Läufer setzen zunehmend auf Kompressionskleidung, um noch ein paar Sekundenbruchteile mehr aus ihren Runden herauszukitzeln. Doch was können die hautengen Shirts, Tights und Kniestrümpfe tatsächlich?

  • Performance Plus

    Aus unserer Praxis-Erfahrung können wir sagen: Kompressionsstrümpfe bringen es wirklich. Die verdichteten Materialien stützen den Körper, stabilisiert Bänder und Gelenke - der Druck soll das Blut und damit den Sauerstofftransport zu den Muskeln schneller fließen lassen und die Haut- und Muskeltemperatur erhöhen. Für den Sportler bedeutet das: geringere Anstrengung bei gleicher Leistung. Wissenschaftlich bewiesen sind die Vorzüge von Kompressionskleidung aber nicht - auch wenn Profis von einem Performance-Plus berichten, weil die Laufweise effizienter werden soll.
  • Verbesserte Regeneration

    Was die Regeneration nach dem Sport angeht: Für die positive Wirkung von Kompressionskleidung in diesem Bereich gibt es wissenschaftliche Beweise. Der Druck sorgt dafür, dass Schwellungen ausbleiben, fördert den Fluss der Lymphe und mildert Muskelkater. Wenn Du Dir etwas Gutes tun willst, behalte die Kompressionsklamotten auch nach dem Lauf noch etwas an: Die Durchblutung bleibt dann nach dem Sport hoch und Du gibst der Regeneration deines Körpers einen extra Push.
  • Weitere Vorteile von Kompressionskleidung

    Langärmelige Kompressions-Shirts und lange Laufhosen bringen den größten Effekt. Natürlich bieten sie bei Kälte ein Wärme-Plus und eine gute Thermoregulierung. Kompressions-Shirts können dank ihrem knappen Sitz aber auch die Reibung in der Bewegung reduzieren - so haben Druckstellen und Schwielen keine Chance. Das Shirt verrutscht nicht mehr und auch die Brustwarzen müssen nicht mehr abgeklebt werden. Zusätzlicher Vorteil: ihre aufrichtende und stabilisierende Funktion kann zu einer besseren Haltung beitragen. Kompressions-Hosen bieten vor allem mehr Elastizität bei Beinbewegungen.
  • Die Nachteile von Kompressionskleidung für Läufer

    Gegen Funktionswäsche sprechen ihr wirklich knapper Sitz, der nicht von allen Läufern als angenehm empfunden wird: sowohl was den Tragekomfort, als auch was die Optik angeht. Auch das An- und Ablegen der Kleidung erfordert etwas Übung und Zeit. Plus: Kompressionswäsche ist teurer als normale Funktionskleidung - auch für Herren.

Die richtige Laufbekleidung: eine individuelle Entscheidung

Wie viel muss ich wann anziehen? Diese Frage muss am Ende jeder Läufer für sich beantworten. Denn bei allen Tipps und Ratschlägen: Jeder Mensch ist anders, und das Kälteempfinden unterscheidet sich stark. Der eine schwitzt so schnell, dass er selbst im Winter mit Shorts joggen geht. Der andere bleibt eine Frostbeule und startet in die morgendliche Sommer-Runde mit einem Hoodie.

Unser Lauftipp: Wenn Du beim Start noch leicht fröstelst, bist Du richtig angezogen! Dir wird schon noch warm - und so schleppst Du kein unnötiges Gewicht mit und schwitzt nicht unnötig.