Trailrunningschuhe versus Wanderschuhe

Sind Trailrunningschuhe auch für das Wandern empfehlenswert? Oder brauchen wir, wenn wir in den Alpen unterwegs sind, immer hohe Bergstiefel an unseren Füßen? Wir beantworten Euch in unserem Blog hierzu ein paar interessante Fragen.

Welcher Schuh zum Wandern

Leichtfüßig unterwegs mit wasserdichten Trailrunningschuhen (© ON Running)

Trailrunningschuh oder Wanderschuh?

Klickt man sich ein wenig durch das Netz, findet man jede Menge Meinungen zu diesem Thema. Darum versuchen wir konkret auf einzelne Fragen einzugehen, um so ein wenig Orientierung zu bieten.

Grundsätzlich ist ein Trailrunningschuh meist leichtgewichtiger wie ein Bergstiefel, bietet aber an der Sohle genauso viel Halt. In den Bergen gibt es verschiedenen Schwierigkeitsstufen, angefangen von T1 bis T6. Wir von Intersport Forster finden, dass man prima mit Trailrunningschuhen leichte bis mittelschwere Bergwege absolvieren kann. Das entspricht T1 – T3. Sobald jedoch Klettersteige mit im Spiel sind, sollten Bergschuhe gewählt werden.

Knickt man in Trailrunningschuhen schneller um als in Bergstiefeln?

Forscher der Universität Innsbruck fand heraus, dass es kaum einen Unterschied macht, ob man Halbschuhe oder Stiefel trägt. Denn auch in hohem Schuhwerk kann man bei schlechter körperlicher Verfassung oder Ermüdungserscheinungen umknicken. Nur bei sehr festen Hochalpin-Bergstiefeln minimiert sich das Risiko tatsächlich. Kraft und Konzentration sind erfahrungsgemäß immer noch die beste Taktik um Verletzungen zu vermeiden. Außerdem gilt: Bei halbhohen Outdoorschuhen ist die Beweglichkeit im Sprunggelenk größer. Somit ist der Fuß gezwungen, sich den Schrägen und Unebenheiten des Untergrundes anzupassen. Eine gute Bodenhaftung über die gesamte Schuhsohle ist die Folge.

Schon gewusst? 75% aller Stürze beim Wandern passieren beim Abstieg. Denn nach einem langen Wandertag kommen die Ermüdungserscheinungen. Viele unterschätzen dann das Hinabgehen.

Haben Trailrunningschuhe die schlechtere Sohle?

Ein griffiges Sohlenprofil haben beide Schuhe – Wanderstiefel genauso wie Trailrunningschuhe. Erst in wirklich unwegsamen Gelände, also zum Beispiel an felsigen Kletterpassagen oder sehr glatten und steilen Stellen, sollte man einen steifen Schuh mit einer Top Bodenkontaktfläche wählen. Denn Trailrunner haben zumeist ein sehr grobes Profil, dadurch haben sie auf sehr glatten Oberflächen zumeist ein bisschen weniger Halt.

Fazit: Bei vielen Wanderungen die nicht im Hochalpinen Gebirge stattfinden oder an Klettersteigen, ist ein guter Trailrunningschuh meist ausreichend. Doch sollte hier auf jeden Fall auf Qualität geachtet werden.

Wander- und Trailrunningschuhe bei INTERSPORT Forster:

Eine gute Profilsohle ist wichtig

Top! Der Bergschuh Cloudrock von ON Running (© ON Running)